Stand: Januar 2026

Too Good To Go Erfahrungen & Test 2026: Lohnt sich die Magic Bag?

Lebensmittelverschwendung stoppen und dabei bares Geld sparen? Die App "Too Good To Go" verspricht genau das: Du rettest überschüssiges Essen von Restaurants, Bäckereien und Supermärkten zum Drittel des Preises. Doch was landet wirklich in der "Magic Bag"? Ich habe die App ausführlich getestet und zeige dir, wie du die besten Deals findest und ob sich der Überraschungsfaktor für dich lohnt.

Too Good To Go Logo

Dein Vorteil mit Too Good To Go:

  • Spare bis zu 70% auf den Originalpreis von Lebensmitteln.
  • Entdecke neue Restaurants & Cafés in deiner Umgebung.
  • Aktiver Beitrag zum Klimaschutz durch Lebensmittelrettung.
  • Kein Abo, keine versteckten Kosten – du zahlst nur pro Tüte.
  • Riesige Auswahl: Von Sushi bis Brötchen ist alles dabei.
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*Kein klassischer Neukundenbonus, aber sofortige Ersparnis bei jedem Kauf.


1. Was ist Too Good To Go und wie funktioniert das Prinzip?

Too Good To Go (TGTG) ist weit mehr als nur eine weitere App auf deinem Smartphone – es ist eine Bewegung gegen die massive Lebensmittelverschwendung. Das Konzept ist genial einfach: Gastronomische Betriebe, Supermärkte, Hotels und Bäckereien produzieren täglich mehr, als sie verkaufen können. Anstatt diese einwandfreien Lebensmittel am Ende des Tages in die Tonne zu werfen, bieten sie diese über die App zu einem stark vergünstigten Preis an. Das Motto lautet: "Essen retten, Geld sparen, Gutes tun."

Für dich als Nutzer bedeutet das: Du lädst die App herunter, suchst auf einer Karte nach teilnehmenden Betrieben in deiner Nähe und reservierst eine sogenannte "Magic Bag" (Überraschungstüte). Die Bezahlung erfolgt direkt digital in der App (z.B. per PayPal, Kreditkarte oder Apple Pay). Zu einem festgelegten Zeitfenster – meist kurz vor Ladenschluss – gehst du zum Laden, zeigst deinen digitalen Beleg vor und holst deine Tüte ab. Es entsteht eine klassische Win-Win-Win-Situation: Der Betrieb muss weniger wegwerfen und verdient noch einen kleinen Betrag, du bekommst hochwertiges Essen für einen Bruchteil des Preises, und die Umwelt wird entlastet, da weniger Ressourcen verschwendet werden. Wichtig zu verstehen ist, dass TGTG kein Lieferdienst ist; der Fokus liegt klar auf der lokalen Abholung und dem direkten Kontakt zum Händler.

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2. Die "Magic Bag": Was ist wirklich drin und wie hoch ist das Risiko?

Das Herzstück von Too Good To Go ist die "Magic Bag". Der Name ist Programm, denn der genaue Inhalt ist bis zur Abholung ein Geheimnis. Das liegt in der Natur der Sache: Ein Bäcker weiß morgens noch nicht, ob am Abend eher Croissants, Vollkornbrote oder Kuchenstücke übrig bleiben. Diese Ungewissheit ist für viele Nutzer der eigentliche Reiz – es fühlt sich ein bisschen an wie Weihnachten oder das Auspacken einer Wundertüte. Dennoch gibt die App Hinweise: Die Kategorie (z.B. "Backwaren", "Mittagstisch", "Lebensmittel") und der ursprüngliche Warenwert geben die Richtung vor.

In der Praxis variiert der Inhalt stark. Bei einer Bäckerei-Tüte für 3,50 € (Warenwert oft über 10 €) kannst du oft mit einem halben Brot, mehreren Brötchen und vielleicht zwei süßen Teilchen rechnen. Bei einem Hotel-Frühstück für 4 € erhältst du oft eine bunte Mischung aus Aufschnitt, Rührei, Obst und Brötchen, die vom Buffet übrig geblieben sind. Supermärkte packen oft Obst und Gemüse, das optisch nicht mehr perfekt ist, oder Molkereiprodukte kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ein. Das Risiko einer Enttäuschung existiert natürlich: Wer wählerisch ist oder viele Allergien hat, könnte Probleme haben, da man sich die Komponenten nicht aussuchen kann. Die meisten Nutzer berichten jedoch, dass die Menge und Qualität die Erwartungen oft übertreffen. Es lohnt sich, offen für Neues zu sein und kreativ beim Kochen zu werden.

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3. Lohnt es sich finanziell? Kosten-Nutzen-Analyse und Sparpotenzial

Wenn es um das reine Sparpotenzial geht, ist Too Good To Go kaum zu schlagen. Die Grundregel der Plattform lautet: Du zahlst in der Regel nur ein Drittel des ursprünglichen Verkaufspreises. Eine Mahlzeit, die regulär 12 € kosten würde, bekommst du also für 4 €. Bei Bäckereien ist das Verhältnis oft sogar noch besser, da die Herstellungskosten im Vergleich zum Verkaufspreis niedriger sind und die Mengen oft großzügig kalkuliert werden. Für Studenten, Azubis oder Familien, die auf ihr Budget achten müssen, ist die App ein mächtiges Werkzeug.

Lass uns ein Rechenbeispiel machen: Wer zweimal pro Woche über TGTG ein Abendessen rettet (z.B. Sushi oder Bowls) und dafür jeweils 5 € statt 15 € zahlt, spart pro Woche 20 €. Auf den Monat hochgerechnet sind das rund 80 € Ersparnis – nur durch zwei clevere Mahlzeiten pro Woche. Hinzu kommt der psychologische Effekt: Man gönnt sich Lebensmittel oder Restaurant-Essen, das man sich zum Vollpreis vielleicht verkniffen hätte. Kritiker merken an, dass man natürlich Dinge kauft, die man nicht spezifisch geplant hat ("Impulskauf"), aber da es sich um Grundnahrungsmittel handelt, ersetzt es in den meisten Fällen den regulären Supermarkeinkauf. Wichtig ist nur, die Fahrtkosten zur Abholung im Blick zu behalten – TGTG lohnt sich am meisten, wenn man die Abholung in den Alltag (Arbeitsweg, Spaziergang) integriert.

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4. Tipps & Tricks für Profis: So bekommst du die besten Tüten

Wer neu bei Too Good To Go ist, wird schnell merken: Die beliebtesten Angebote sind oft innerhalb von Sekunden ausverkauft. Besonders Sushi-Restaurants, beliebte Hipster-Cafés oder große Supermarkt-Boxen sind heiß begehrt. Um hier zum Zug zu kommen, brauchst du eine Strategie. Der wichtigste Tipp ist die Favoriten-Funktion: Markiere deine Lieblingsläden mit einem Herz. So hast du sie immer oben in deiner Liste und musst nicht lange suchen.

Ein weiterer Pro-Tipp ist das Timing. Viele Betriebe stellen ihre Angebote zu festen Uhrzeiten online – oft genau 15 Minuten nach der Abholzeit des Vortages oder morgens zu einer bestimmten Zeit. Finde dieses Muster heraus! Wenn eine Abholung heute um 20:00 Uhr endet, checke die App um 20:15 Uhr für das Angebot von morgen. Achte außerdem extrem auf die Bewertungen. TGTG nutzt ein 5-Sterne-System. Alles ab 4,5 Sternen ist in der Regel ein "No-Brainer" mit üppigem Inhalt und nettem Personal. Bei Bewertungen unter 4,0 solltest du vorsichtig sein und dir vielleicht erst einmal die Rezensionen durchlesen. Und ganz wichtig für die Abholung: Bring immer eigene Taschen oder Dosen mit. Viele Anbieter verlangen das mittlerweile, und es passt perfekt zum Nachhaltigkeitsgedanken. Sei pünktlich – wer nach Ende des Zeitfensters kommt, steht oft vor verschlossenen Türen.

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5. Nachhaltigkeit im Fokus: Echter Impact oder nur Greenwashing?

In Zeiten von Klimawandel und Ressourcenschutz ist die Frage berechtigt: Bringt das wirklich was? Die Antwort ist ein klares Ja. Lebensmittelverschwendung ist für einen signifikanten Teil der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Wenn wir produziertes Essen wegwerfen, verschwenden wir nicht nur das Produkt selbst, sondern auch das Wasser, die Energie, den Dünger und die Arbeitskraft, die für Herstellung, Transport und Lagerung aufgewendet wurden. Jede gerettete Magic Bag spart laut TGTG durchschnittlich 2,5 kg CO2e ein.

Natürlich rettet eine einzelne Tüte nicht die Welt, aber die Masse macht's. Millionen von Nutzern weltweit sorgen dafür, dass Tonnen von Lebensmitteln im Kreislauf bleiben. Zudem schafft die App ein Bewusstsein. Wer einmal sieht, welche Mengen an einwandfreiem Essen in einer Bäckerei kurz vor Ladenschluss noch in der Auslage liegen, bekommt einen ganz anderen Blick auf den Wert unserer Nahrung. Es ist also kein Greenwashing, sondern ein pragmatischer, niederschwelliger Ansatz, Umweltschutz in den Alltag zu integrieren – der sich zudem noch gut im Geldbeutel anfühlt. Für viele ist dieses gute Gefühl ("Ich habe heute etwas gerettet") fast genauso wichtig wie die finanzielle Ersparnis.

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6. Supermarkt vs. Restaurant vs. Tankstelle: Der große Vergleich

Wo bekommt man bei TGTG eigentlich am meisten für sein Geld? Nach zahlreichen Tests lassen sich klare Tendenzen erkennen. Supermärkte (z.B. Netto, Edeka, Bio-Märkte) sind oft die "sicherste Bank" für Haushalte. Hier bekommst du Grundnahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Milchprodukte oder Brot. Der Warenwert ist meist sehr hoch, und man kann oft mehrere Mahlzeiten daraus kochen. Der Nachteil: Manchmal sind es sehr große Mengen von einer Sache (z.B. 2 kg Bananen), die schnell verarbeitet werden müssen.

Restaurants (insbesondere Sushi, Asia-Buffets oder gutbürgerliche Küche) bieten oft das hochwertigste Essen, aber meist kleinere Portionen. Hier geht es weniger um den Vorratsschrank, sondern um ein günstiges Abendessen. Ein echter Geheimtipp sind Tankstellen (z.B. Aral, Shell) und Hotel-Frühstücksbuffets. Bei Tankstellen gibt es oft belegte Brötchen, Snacks und Backwaren in rauen Mengen, die perfekt für die Mittagspause oder als Reiseproviant sind. Hotels bieten nach dem Frühstück oft "Reste-Boxen" an, die eine hochwertige Mischung aus Aufschnitt, Gebäck und Rührei enthalten. Mein Fazit: Für den Alltag gewinnen Supermarkt und Bäckerei, für den Genuss das Restaurant.

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7. Vegane & Vegetarische Optionen: Ein Paradies für Pflanzenesser?

Für Veganer und Vegetarier kann die "Überraschungstüte" schnell zur Herausforderung werden. Was tun, wenn in der Bäckertüte ein Schinken-Croissant liegt oder im Restaurant-Mix Fleisch enthalten ist? Too Good To Go hat hier nachgebessert. Viele Betriebe bieten mittlerweile explizit "Vegetarische Magic Bags" oder "Vegane Tüten" an. Diese sind in der App entsprechend gekennzeichnet.

Besonders bei rein pflanzlichen Restaurants, Bio-Märkten und Bäckereien ist die Trefferquote für Veganer sehr hoch. Bei gemischten Tüten aus dem Supermarkt oder vom Hotel-Buffet besteht jedoch immer ein Restrisiko. Hier hilft oft ein freundliches Gespräch bei der Abholung: "Ich lebe vegetarisch, könnten Sie das berücksichtigen, falls möglich?" Viele Mitarbeiter sind sehr kulant und packen (wenn der Vorrat es zulässt) entsprechend anders. Wer aber auf Nummer sicher gehen will oder starke ethische Prinzipien hat, sollte sich auf Betriebe konzentrieren, die von vornherein ein vegetarisches/veganes Konzept haben oder spezifische Tüten anbieten. Die Filterfunktion in der App hilft dabei enorm.

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8. Stornierungen & Probleme: Wenn die Rettung schiefgeht

Nicht immer läuft alles glatt. Es kann passieren, dass du vor dem Laden stehst und er geschlossen hat, oder dass der Betrieb kurzfristig storniert, weil doch nichts übrig geblieben ist. Das ist ärgerlich, aber Teil des Konzepts – Lebensmittelreste lassen sich nicht planen. TGTG informiert dich in der Regel per Push-Benachrichtigung und E-Mail über Stornierungen. Das Geld wird dir dann automatisch erstattet.

Was aber, wenn die Qualität wirklich schlecht ist (z.B. Schimmel)? Hier hat TGTG einen sehr fairen Support. Du kannst in der App unter "Bestellungen" ein Problem melden. Wichtig ist: Mache Fotos! Dokumentiere den Mangel und beschreibe ihn kurz. In den meisten Fällen erhältst du einen Gutschein oder eine Rückerstattung. Auch wenn die Menge deutlich unter dem versprochenen Warenwert liegt (z.B. nur ein Brötchen für 4 €), solltest du das Feedback nutzen. Die Community lebt von Fairness, und "schwarze Schafe" unter den Anbietern werden so ausgesiebt. Bleib aber fair: Ein welkes Salatblatt in einer Rettungstüte ist kein Reklamationsgrund, sondern genau der Sinn der Sache.

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9. Zero Waste Level 2: Eigene Behälter mitbringen

Lebensmittel zu retten ist der erste Schritt zur Nachhaltigkeit. Aber wenn das Essen dann in drei Lagen Plastik und Alufolie verpackt wird, leidet die Ökobilanz. Deshalb setzen immer mehr Partnerbetriebe auf das Prinzip "Bring your own". In der App ist dies oft mit einem Hinweis gekennzeichnet ("Bitte eigenen Behälter mitbringen").

Für dich bedeutet das: Packe ein paar Tupperdosen, Bienenwachstücher oder saubere Beutel ein, wenn du zur Abholung gehst. Besonders bei Buffet-Resten oder Mittagstisch-Angeboten ist das essentiell. Oft wird dir das Essen dann direkt aus den Gastro-Behältern in deine Dosen gefüllt. Das spart nicht nur Müll, sondern ist auch praktischer für den Transport nach Hause. Solltest du deine Behälter vergessen haben, bieten manche Läden gegen einen kleinen Aufpreis Einwegverpackungen an – aber das Ziel sollte immer Zero Waste sein. Es fühlt sich einfach besser an, das gerettete Curry in der eigenen Glasdose nach Hause zu tragen.

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10. Bäckerei-Spezial: Der "Cheat-Code" für volle Gefrierschränke

Wenn es eine Kategorie gibt, die bei TGTG fast immer "over-delivers", dann sind es Bäckereien. Backwaren müssen täglich frisch sein, weshalb hier die Mengen an Überschuss oft riesig sind. Eine Tüte für 3,50 € kann gut und gerne ein ganzes Brot, 5-10 Brötchen und mehrere süße Teilchen enthalten. Der Warenwert liegt oft beim Drei- bis Vierfachen des Kaufpreises.

Der Trick dabei: Einfrieren! Brot und Brötchen lassen sich hervorragend einfrieren und bei Bedarf aufbacken. So hast du für wenige Euro den Frühstücksbedarf einer ganzen Woche gedeckt. Achte bei der Auswahl der Bäckerei auf Filialisten vs. Handwerksbäcker. Filialen haben oft standardisierte Mengen, während kleine Handwerksbäcker oft noch großzügiger packen, um nichts wegwerfen zu müssen. Wer Platz im Gefrierschrank hat und Kohlenhydrate liebt, findet hier das absolut beste Preis-Leistungs-Verhältnis der gesamten App.

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11. Supermarkt-Hacks: Wann greift man Molkerei und Gemüse am besten ab?

Der Supermarkt ist die Königsdisziplin für Sparfüchse, aber das Timing ist entscheidend. Molkereiprodukte (Joghurt, Milch, Käse) landen oft in der Magic Bag, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) in 1-2 Tagen erreicht ist. Der Profi-Tipp: Hole diese Tüten am besten vor dem Wochenende (Freitag/Samstag). Supermärkte sortieren hier großzügiger aus, damit am Montag keine abgelaufene Ware im Regal steht.

Bei Obst und Gemüse lohnt es sich, Tüten zu wählen, die explizit als "Obst & Gemüse" deklariert sind. Hier sind oft riesige Mengen enthalten, die optisch nicht mehr der Norm entsprechen (krumme Gurken, Äpfel mit Druckstellen), aber geschmacklich top sind. Ein weiterer Hack: Achte auf "Kühltheken-Überraschungen". Diese enthalten oft hochwertige Fleischersatzprodukte, Wurst oder Fertiggerichte, die regulär sehr teuer sind. Wer flexibel kocht und einen großen Kühlschrank hat, kann hier seinen Wocheneinkauf massiv subventionieren.

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12. Tankstellen & Hotels: Die unterschätzten Goldgruben

Zwei Kategorien werden oft übersehen, bieten aber mit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis: Tankstellen und Hotels. Tankstellen (wie Aral, Shell oder Total) müssen ihre Bistro-Auslage täglich leeren. Hier bekommst du oft belegte Baguettes, Croissants, Frikadellen oder süße Teilchen, die perfekt als Snack für unterwegs oder das Mittagessen am nächsten Tag taugen. Der Warenwert ist hier oft extrem hoch, da Tankstellenpreise regulär sehr teuer sind.

Hotels sind der Geheimtipp für Brunch-Liebhaber. Nach dem Frühstücksbuffet (meist gegen 10:30 oder 11:00 Uhr) bleiben oft Mengen an Rührei, Bacon, hochwertigen Brötchen, Aufschnitt und Obstsalat übrig. Viele Hotels bieten dafür eigene Boxen an. Du bekommst also quasi ein 4-Sterne-Frühstück zum Preis von einem belegten Brötchen. Wichtig: Bringe hier unbedingt eigene Dosen mit, da Rührei und Obstsaft sonst eine ziemliche Sauerei in der Tüte veranstalten können.

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13. Nachhaltigkeits-Bilanz: Dein persönlicher CO2-Fußabdruck

Too Good To Go trackt deinen Impact sehr genau. In der App siehst du unter "Mein Profil", wie viel CO2e du bereits eingespart hast. Die Rechnung basiert auf dem Durchschnittswert von 2,5 kg CO2e pro geretteter Mahlzeit. Das klingt abstrakt, wird aber greifbar, wenn man es vergleicht: 2,5 kg CO2 entsprechen etwa der Emission, die beim Aufladen von 440 Smartphones oder einer 10 km langen Autofahrt entsteht.

Noch wichtiger ist der Ressourcenschutz. Für die Produktion eines einzigen Apfels werden etwa 70 Liter Wasser benötigt. Landet er im Müll, war dieses Wasser umsonst verbraucht. Wer regelmäßig rettet, reduziert seinen ökologischen Fußabdruck aktiv, ohne auf Lebensqualität verzichten zu müssen. Es ist Klimaschutz, der schmeckt. Die App motiviert zusätzlich durch "Abzeichen" und Meilensteine, was den Gamification-Faktor erhöht und zum Dranbleiben anregt.

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14. Community-Bewertungen: Warnsignale erkennen und Fehlkäufe vermeiden

Die Sterne-Bewertung in der App ist dein bester Freund. Aber worauf muss man achten? Ein Score von unter 4,0 Sternen ist oft ein Warnsignal. Häufige Gründe für schlechte Bewertungen sind: zu kleine Mengen (Warenwert nicht erreicht), unfreundliches Personal oder schlechte Qualität der Ware.

Lies dir bei kritischen Scores unbedingt die Details an. Manchmal resultieren schlechte Bewertungen nur aus falschen Erwartungen (z.B. "Ich wollte kein Rosinenbrötchen"), was für dich vielleicht gar kein Problem wäre. Ein Betrieb mit 4,8 bis 5,0 Sternen ist hingegen fast immer ein Garant für eine prall gefüllte Tüte und tolle Qualität. Achte auch auf die Anzahl der Bewertungen: Ein neuer Laden mit 5,0 Sternen bei nur 3 Bewertungen ist weniger aussagekräftig als ein etablierter Bäcker mit 4,6 Sternen bei 500+ Bewertungen. Nutze die Schwarmintelligenz der Community!

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15. Haltbarkeit & Lagerung: So bleiben deine Schätze frisch

Die Jagd war erfolgreich, die Tüte ist voll – und jetzt? Die richtige Lagerung ist entscheidend, damit die Rettung nicht doch noch im Müll endet. Backwaren sollten sofort sortiert werden: Was du nicht am selben oder nächsten Tag isst, gehört geschnitten in den Gefrierschrank. Gemüse, das schon etwas weich ist (z.B. Paprika, Karotten), eignet sich perfekt für Suppen, Currys oder Ofengemüse, wo die Konsistenz keine Rolle mehr spielt.

Bei Milchprodukten gilt: "Mindestens haltbar bis" ist nicht "tödlich ab". Vertraue deinen Sinnen (Sehen, Riechen, Schmecken). Joghurt hält sich oft Wochen über das Datum hinaus. Bereite aus Obstresten (braune Bananen, weiche Äpfel) Smoothies, Kompott oder Bananenbrot zu. Wer kreativ kocht und Reste sofort verarbeitet ("Meal Prep"), holt das Maximum aus jeder Magic Bag heraus und wirft am Ende wirklich nichts weg.

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Häufige Fragen zu Too Good To Go (FAQ)

Kann ich den Inhalt der Magic Bag auswählen?

Nein, das Konzept basiert auf Überraschung. Du erhältst das, was am Ende des Tages übrig bleibt. Allergiker sollten daher vorsichtig sein oder direkt im Laden nachfragen, ob auf spezifische Bedürfnisse Rücksicht genommen werden kann.

Was passiert, wenn ich es nicht pünktlich zur Abholung schaffe?

Die Abholzeiten sind meist strikt, da sie sich an den Öffnungszeiten der Betriebe orientieren. Wenn du zu spät kommst, ist der Laden oft schon zu oder die Ware wurde entsorgt/an Mitarbeiter verteilt. Eine Erstattung gibt es in diesem Fall nicht.

Ist das Essen wirklich noch frisch?

Ja, absolut. Es handelt sich um Lebensmittel, die bis kurz vor Ladenschluss noch zum regulären Preis verkauft wurden. Oft sind sie noch am nächsten Tag genießbar (besonders Brot, Gemüse, gekühlte Waren).

Welche Zahlungsmethoden akzeptiert Too Good To Go?

Die Bezahlung läuft zu 100 % digital über die App. Du kannst PayPal, Kreditkarte (Visa/Mastercard), Apple Pay, Google Pay oder Sofortüberweisung nutzen. Barzahlung im Laden ist nicht möglich, da die Reservierung verbindlich sein muss.

Darf ich mehrere Magic Bags auf einmal kaufen?

Ja, absolut! Wenn ein Laden noch genügend Tüten verfügbar hat, kannst du auch zwei oder drei reservieren. Das ist besonders praktisch, wenn du für die ganze Familie rettest oder für Freunde mitbringst.

Wie erfahre ich von Allergenen in der Überraschungstüte?

Das ist der Haken an der Überraschung: In der App sind Allergene meist nicht detailliert gelistet. Du musst zwingend bei der Abholung das Personal fragen. Bei starken Allergien (z.B. Nüsse, Gluten) ist TGTG leider oft zu riskant, es sei denn, du wählst spezialisierte Betriebe.

Was passiert, wenn ich eine Reservierung nicht abhole?

Wenn du nicht erscheinst ("No-Show") und nicht rechtzeitig (meist bis 2 Stunden vorher) stornierst, verfällt dein Anspruch. Das Geld wird nicht erstattet. Wer das zu oft macht, riskiert eine Sperrung des Accounts, da die Lebensmittel dann umsonst gerettet wurden.

Muss ich die App im Laden vorzeigen?

Ja, zwingend. Du musst deine Bestellung auf dem Smartphone öffnen und den digitalen Beleg vor den Augen des Mitarbeiters selbst "swipen" (entwerten). Ein Screenshot reicht oft nicht aus, da die App eine Animation abspielt. Sorge also für genug Akku!

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